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Speichen

Wir verwenden für den Bau unserer Laufräder Speichen von DT Swiss.

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Beim Vorderrad verwenden wir „standardmässig“ links und rechts verjüngte Doppeldick-Speichen (DT Revolution, DT Comp), 3-D-Speichen (DT Supercomp, DT Alpine III) oder Aerospeichen (DT Aerolite). Als klassischer Aufbau eines Vorderrads bezeichnen wir die Verwendung von DT Revolution Speichen (2.0/1.5/2.0 mm).

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Für das Hinterrad kommen rechts „dickere“ Speichen zur Anwendung als links.

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Am Hinterrad rechts – der sog. Antriebseite – werden die ganzen Kräfte des Antriebs asymetrisch ins Rad eingeleitet und die Speichen stehen steiler als links, da die Kassette Platz braucht und dadurch den rechten Nabenflansch nach innen rückt. Mit der Verwendung von „dickeren“ Speichen auf der Antriebseite des Hinterrads erreichen wir eine bessere „direct response“. Das Mehrgewicht wird wett gemacht durch die erhöhte Kraftübertragung.

Als klassischer Aufbau eines Hinterrads bezeichnen wir folgende Verwendung von Speichen: links DT Revolution (2.0/1.5/2.0 mm) und rechts DT Comp (2.0/1.8/2.0 mm)

Speichenanzahl

Je mehr Speichen verbaut sind, desto stabiler und gleichzeitig träger wird das Laufrad. Über Jahrzehnte lag die klassische Speichenanzahl bei 36. Da die heutigen Felgen und Speichen qualitativ hochwertig sind, hat sich das Laufrad mit 32 Speichen bewährt.

Wir machen uns hier stark für das Laufrad mit 32 Speichen, sei es auf der Strasse oder im Gelände. Beim Rennrad Vorderrad sehen wir auch den Einsatz von 28 Speichen oder weniger, je nach Körpergewicht, speziell in Kombination mit den steifen DT Aerolite Speichen.

Ein Laufrad mit 28, 24 oder weniger Speichen bringt ganz klar Gewichtsersparnis und eine bessere Aerodynamik, damit die Steifigkeit des Laufrads auf akzeptablem Niveau bleibt, muss man die Speichen sehr hoch vorspannen. Das bedingt eigentlich Naben und Felgen, die geeignet sind für solch hohe Kräfte. Naben und Felgen in 28, 24 und weniger Lochzahlen sind aber meistens auf maximalen Leichtbau ausgelegt und somit meist nicht supersteif. Die sinnvollste Komponente für „Wenigspeichen-Räder“ sind hochprofilige Felgen – meist aus Karbon – bei denen man die Speichen sehr stark vorspannen kann. Mit weniger als 32 Speichen erkauftst du dir sonst meistens ein Minus an Gewicht, das aber auch ein Minus an Steifigkeit mit sich bringt.

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Als Beispiel: Ein Laufradsatz (Hinter- und Vorderrad) mit DT 240s Naben, DT 4.2d Felgen mit je 32 DT Revolution Speichen mit Alu Nippeln wiegt
1500 Gramm. Mit 28 Speichen beträgt das Gewicht für den Laufradsatz 1466 Gramm, mit 24 Speichen 1430 Gramm. Mit weniger Speichen spart man Gewicht, aber nicht mordsmässig.

Wir behaupten, dass das Gewichts-/Steifigkeitsverhältnis bei 32 Speichen (3-fach gekreuzt, gebunden und gelötet) am besten ist.
Bei 32 Speichen können sich die Speichen besser „gegenseitig unterstützen“ und kurzfristig eine Überlast durch einen Sturz/Schlag o.ä. ausgleichen. Je mehr Speichen das Rad hat, desto stabiler ist es und je unanfälliger auf Unwucht ist es.

Räder mit weniger als 32 Speichen sind leichten FahrerInnen (bis ca. 70 kg Körpergewicht) und/oder FahrerInnen mit sehr sicherer/materialschonender Fahrweise zu empfehlen. FahrerInnen ab ca. 90 kg Körpergewicht sind 36 Speichen zu empfehlen.

Räder mit 36 oder 40 Speichen sind für Tandems sinnvoll.

Binden und Löten erhöht zudem die Stabilität des Speichengerüsts. Mehr Infos zur richtigen Speichenanzahl findest du hier und unter MY WHEEL.

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